Anbaggern ohne Ende beim Unternehmertreff

Es war der 7. Unternehmertreff, zu dem Osteria-Geschäftsführerin Claudia Kratz eingeladen hatte und mehr als 50 Unternehmen waren gekommen. Doch diesmal nicht nur, um sich zu unterhalten, sie wollten mal richtig anbaggern… den Frühling nämlich. Ihr Lebenspartner und Firmenchef der Süß Bau GmbH, Thomas Süß, hatte dafür extra seinen Fuhrpark geräumt und alle, die wollten, konnten mal eines der tonnenschweren Großgeräte nicht nur von der Nähe bestaunen, sondern auch die Baggerschaufel schwingen.

Auf einer vorbereiteten Fläche warteten dann Ketten- und Mobilbagger, Planierraupen und Radlader auf die „Mutigen“, auch Tauchas Bürgermeister Tobias Meier war darunter. Doch da war nicht nur das „Kind im Manne“ erwacht, auch Frauen fühlten sich von den großen Maschinen angezogen und schwangen sich auf den Fahrersitz. Da wurde dann gehoben, geschoben, gebaggert und planiert, was das Zeug hielt. Die meisten Häuslebauer hatten schon mal einen Minibagger bedient und waren umso erstaunter, dass die Großgeräte im Prinzip genauso leicht zu bedienen waren.

Auf dem Firmenhof im Pönitzer Weg standen auch Oldies, mit denen noch vor 30 Jahren das „Wohnungsbauprogramm als sozialpolitisches Problem in der DDR“ gelöst werden sollte. So konnte der dreirädrige Kleindumper „Picco“ mit Kippmulde, der im Volksmund auch „Dreikantfeile“ genannt wurde, und der Universallader „T157“ bestaunt werden.

Vor 27 Jahren hatte mit Vater Jürgen und Sohn Thomas Süß die Firmengeschichte des mittelständigen Straßen- und Tiefbau Unternehmens begonnen. Mit gerade mal 5 Mitarbeitern fing es an, heute sind hier etwa 100 beschäftigt.

Am Rande der „Bagger-Spielwiese“ sorgte eine Feldküche mit einem warmen Süppchen und einem Kaffee für die nötige Erwärmung am kühlen Abend. (Höherprozentige Sachen gab es erst nach dem Baggereinsatz). Das SBS-Team hatte sich wieder alle Mühe gegeben, denn auch im Firmengebäude wartete ein liebevoll angerichtetes Büffet, bei dem sich die Teilnehmer über ihre Erlebnisse austauschen, neue Kontakte knüpfen und bestehende vertiefen konnten.

Hier hatte Claudia Kratz auch Ihre Gäste begrüßt und sich bei Ihrem Team bedankt. „Am 2. Mai wird die Osteria schließen. Unser Team freut sich dann auf die Sommer-Saison in unserem „Yachthafen-Resort am Fleesensee“. Im Oktober sind wir dann aber wieder in Taucha“, informierte die Geschäftsführerin ihre Gäste.

Bericht IVT. Text und Fotos: Joachim Chüo und Reinhard Rädler

Tauchaer Online Stadtmagazin – 19.03.2016

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